Du weißt so viel über dich, aber spürst du dich noch?

 

Vielleicht hast du es schon bemerkt: Hier verändert sich gerade etwas. Und ich möchte dir erzählen, warum. Denn es geht nicht einfach um einen neuen Namen, ein neues Konzept oder ein bisschen frischen Wind. Es geht um etwas Tieferes. Um eine Erkenntnis, die sich bei mir in den letzten Monaten immer stärker gezeigt hat und die ich nicht mehr ignorieren konnte.

 

 

Wir wissen so viel über uns und verlieren uns trotzdem manchmal selbst

 

Wir leben in einer Zeit, in der Wissen überall verfügbar ist und wir unglaublich viel über uns lernen können, wenn wir es wollen. Wir kennen unsere Muster, unsere Glaubenssätze und unsere Prägungen. 

 

Wir wissen, warum wir uns in bestimmten Situationen zurückziehen, warum wir Konflikten aus dem Weg gehen oder machmal sogar warum wir immer wieder an denselben Punkten landen. 

 

Wir lesen Bücher, hören Podcasts, besuchen Kurse, machen Coachings und beschäftigen uns intensiv mit Persönlichkeitsentwicklung. Und all das kann unglaublich wertvoll sein. Denn es bringt uns immer ein Stück weiter. Ich selbst habe ebenso in meine Weiterentwicklung sowohl Zeit als auch Geld investiert.

Doch irgendwann stellt sich eine andere Frage: Was bringt uns all dieses Wissen, wenn wir uns selbst trotzdem nicht wirklich spüren?

 

Und sehr wahrscheinlich kennst du diesen Moment zu genüge. Du kannst genau erklären, warum du gerade so reagierst. Du erkennst dein Muster und weißt sogar, woher es kommt. Du hast verstanden, was du eigentlich anders machen möchtest und trotzdem fühlt es sich in dir nicht anders an. Du reagierst mehr oder weniger wie immer und weißt sogar im Moment der Reaktion, dass du es anders möchtest. Du sitzt da und merkst, dass du dich selbst irgendwie verloren hast.

 

Dein Kopf weiß längst Bescheid. Aber dein Körper erzählt eine andere Geschichte.

 

 

Vielleicht brauchen wir nicht noch mehr Wissen

 

Genau diese Erkenntnis hat mich beschäftigt. Denn vielleicht brauchen wir nicht immer noch eine Methode, noch eine Analyse oder noch eine Antwort darauf, warum wir so geworden sind, wie wir sind. Vielleicht dürfen wir irgendwann aufhören, uns ständig verstehen und (selbst-)optimieren zu wollen und stattdessen anfangen, uns wieder wirklich wahrzunehmen und zu akzeptieren.

 

Denn vieles von dem, was wir heute als Problem betrachten, war irgendwann einmal eine ziemlich gute Lösung. Wir haben gelernt, stark zu sein, durchzuhalten und uns anzupassen. Wir haben gelernt, Erwartungen zu erfüllen und unsere eigenen Bedürfnisse hintenanzustellen. Wir haben gelernt, bestimmte Gefühle nicht zu zeigen und lieber zu funktionieren, anstatt innezuhalten und wahrzunehmen, was gerade wirklich in uns passiert.

 

Das bedeutet nicht, dass mit uns etwas nicht stimmt. Unser System versucht ausschließlich das zu tun, wofür es gemacht ist: uns zu schützen. Das ist sein Job. 

 

Nur kann das, was uns früher geholfen hat, irgendwann zu etwas werden, das uns von uns selbst entfernt.

 

Vielleicht sagst du heute noch „Ja“, obwohl dein Körper längst „Nein“ sagt. Vielleicht harrst du in Situationen aus, die sich schon lange nicht mehr richtig anfühlen, weil dein Kopf dir tausend gute Gründe liefert, warum du bleiben solltest. Vielleicht kannst du deine Gefühle wunderbar analysieren, hast aber gleichzeitig Schwierigkeiten damit, sie überhaupt wirklich zu spüren. Vielleicht hast du so lange funktioniert, dass du gar nicht mehr weißt, was du eigentlich brauchst, wenn niemand etwas von dir erwartet.

 

Vielleicht musst du nicht mehr lernen, sondern verlernen

 

Und vielleicht liegt genau hier der nächste Schritt: nicht noch mehr zu lernen, sondern zu verlernen.

 

Zu verlernen, immer funktionieren zu müssen. Zu verlernen, es allen recht machen zu wollen. Zu verlernen, alles kontrollieren zu müssen. Zu verlernen, deine Bedürfnisse kleinzumachen. Zu verlernen, dich selbst ständig zu optimieren. Und zu verlernen, deinem Kopf mehr zu glauben als dem, was dein Körper dir längst erzählt.

 

Genau hier beginnt für mich UNLEARN.

 

UNLEARN bedeutet nicht, dass du noch ein weiteres Konzept, eine weitere Methode lernen musst. Es geht darum, alten Ballast wirklich in der Tiefe loszulassen und wieder Zugang zu dem zu bekommen, was bereits in dir vorhanden ist: zu deinem Körper, deinem Nervensystem, deinen Grenzen, deinen Bedürfnissen und deinem Spüren.

 

 

Denn dein Körper ist nicht das Hindernis, das du überwinden musst. Er ist Teil deiner Orientierung.

 

 

Vielleicht beginnt Veränderung deshalb manchmal nicht damit, dass wir endlich die perfekte Erklärung für unser Verhalten finden. Vielleicht beginnt sie in dem Moment, in dem wir aufhören, uns selbst zu übergehen.

Wenn du bemerkst, dass sich etwas in dir zusammenzieht und du nicht sofort darüber hinweggehst. Wenn du merkst, dass ein „Ja“ eigentlich ein „Nein“ ist. Wenn du dir erlaubst, eine Grenze zu setzen, ohne sie anschließend stundenlang rechtfertigen zu müssen. Wenn du ein unangenehmes Gefühl nicht sofort wegmachen oder analysieren musst, sondern einfach einmal bei ihm bleiben kannst.

 

 

Das kann sich ungewohnt anfühlen. Gerade dann, wenn du lange gelernt hast, dich über deinen Kopf zu steuern.

 

 

Aus Coaching wird echtes Mentoring

 

Deshalb bekommt auch dieser Raum hier ein neues Fundament. Aus dem Kopfcoaching wird echtes Mentoring. Ich möchte dich nicht einfach mit noch mehr Wissen versorgen, das du anschließend versuchst, möglichst perfekt umzusetzen. 

 

Ich möchte dich dabei begleiten, dich selbst wieder zu erleben.

 

 

Es geht um mehr Verbindung, mehr Verkörperung und mehr Spüren. Es geht darum, nicht ständig gegen dich zu arbeiten, sondern wieder mit dir zu sein. Und es geht um eine ehrliche Begegnung mit dem, was gerade wirklich da ist, auch dann, wenn es ubequem ist.

 

 

Denn Veränderung passiert nicht immer dann, wenn wir endlich die perfekte Erklärung gefunden haben. Manchmal passiert sie in dem Moment, in dem wir aufhören, uns selbst zu übergehen und ehrlich und mutig hinschauen.

 

 

Warum es jetzt „dufehlstdir“ gibt

 

Dieser Name ist für mich viel mehr als eine neue Bezeichnung. Er beschreibt genau das, worum es in meiner Arbeit geht. Vielleicht fehlt dir nicht die nächste Version von dir. Vielleicht fehlt dir du selbst.

Die Version von dir, die nicht ständig leisten muss. Die nicht alles im Griff haben muss. Die nicht permanent an sich arbeiten muss. Die nicht erst besser, stärker oder entspannter werden muss, bevor sie sich selbst wieder nah sein darf.

 

 

Vielleicht bist du nicht kaputt. Vielleicht bist du einfach sehr weit von dir weggegangen.

Und vielleicht ist der Weg zurück gar nicht so kompliziert, wie dein Kopf dir erzählt.

 

 

Der Weg zurück beginnt vielleicht ganz leise

 

Vielleicht beginnt er mit einem Atemzug. Mit einem ehrlichen Nein. Mit einer Grenze. Mit dem Mut, nicht sofort zu funktionieren. Mit der Frage: „Was brauche ich gerade eigentlich wirklich?“ Und vielleicht beginnt er damit, deinem Körper wieder zuzuhören, bevor dein Kopf dir erklärt, was du fühlen solltest.

Das ist die Veränderung, die ich heute in meiner Arbeit spüre.

 

 

Ich glaube nicht mehr daran, dass wir uns ständig neu erfinden müssen. Ich glaube nicht, dass wir immer noch mehr an uns arbeiten müssen, um irgendwann „angekommen“ zu sein. Ich glaube vielmehr daran, dass unter all dem, was wir gelernt haben, noch etwas anderes liegt. Etwas Echtes. Etwas Eigenes. Etwas, das vielleicht lange keinen Raum hatte.

 

 

Und genau dorthin möchte ich dich begleiten.

Nicht weg von dir.

Zurück zu dir.

 

Denn vielleicht geht es am Ende gar nicht darum, noch mehr über dich zu wissen. Vielleicht geht es darum, dich wieder zu spüren. Dich selbst wieder ernst zu nehmen. Deiner Wahrnehmung wieder zu vertrauen. Und irgendwann diesen einen Moment zu erleben, in dem du innehältst und denkst:

 

Da bin ich ja.

 

Vielleicht ist genau das der Weg zurück nach Hause.

Zu dir.

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